Der Heilige Gral der Gesundheit: Das Stresshormon

Der 10. Oktober ist der Tag der seelischen Gesundheit, und es ist ein guter Zeitpunkt, um herauszufinden, was man f√ľr sich selbst und sein Wohlbefinden tun kann.

Ich sage immer, Information ist Macht, aber nicht irgendeine Information. Gute Informationen, die durch wissenschaftliche Studien gest√ľtzt werden, sind m√§chtig.

Das Stresshormon (Cortisol) hilft uns, auf schwierige Situationen zu reagieren, und das ist gut so.

Es hat uns schon vor unserer Geburt begleitet, es k√ľmmert sich um uns, aber was wir nicht wissen, ist, dass wir uns auch darum k√ľmmern m√ľssen.

Cortisol ist in unserem K√∂rper notwendig und sogar positiv, aber du solltest wissen, T√§towiere Dir das, dass zu viel Cortisol in unserem K√∂rper zu Gift wird. Ja, zu Gift… schrecklich, nicht wahr?

Stelle Dir einen Moment lang vor, Du sitzt in einem Theater und siehst Dir eine Vorstellung an, und pl√∂tzlich ruft jemand ¬ęFeuer!¬Ľ

Dein Körper schaltet schnell in den Alarmmodus und Du suchst nach einem Ausgang, um zu entkommen. Stelle Dir einen Moment lang die Situation vor: Dein Herz rast, Du bist aufgeregt, ängstlich, schwitzend, hysterisch, Du rennst und schaffst es, auf die Straße zu gelangen.

Ohne Cortisol und Adrenalin h√§ttest Du wahrscheinlich nur dagesessen, ohne auf irgendetwas zu reagieren, aber gl√ľcklicherweise funktioniert Dein K√∂rper hervorragend, um zu reagieren und zu √ľberleben.

Du hast es also wohlbehalten auf die Stra√üe geschafft. Nach ein paar Minuten wird Dir gesagt, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, dass Du wieder hineingehen kannst, aber Du f√ľhlst Dich nicht mehr so wie vorher.¬† Es dauert mehrere Stunden, bis dieser Cortisolschub abklingt und sich normalisiert.

Allein durch Denken und Vorstellen verändert sich unsere innere Welt. Unser Geist hat einen großen Einfluss auf unseren Zustand. Zum Beispiel, wenn Du einen Film siehst oder eine Geschichte erzählt bekommst. Man erlebt sie auf eine sehr reale Weise wieder.

Dein Geist und Dein Körper unterscheiden nicht zwischen dem, was wahr ist, und dem, was fiktiv ist.

Das Gehirn ver√§ndert unser inneres Gleichgewicht immens: Wenn man an Dinge denkt, die einen beunruhigen, haben diese Gedanken eine √§hnliche Wirkung wie die reale Situation. Jedes Mal, wenn Du Dir etwas vorstellst, das Dich √ľberfordert, wird dasselbe Alarmsystem im K√∂rper aktiviert, und es wird Cortisol ausgesch√ľttet, damit Du mit der Bedrohung fertig wirst.

Du kannst nicht in st√§ndiger Sorge leben. L√§nger andauernde Gef√ľhle von echter oder eingebildeter Gefahr k√∂nnen den Cortisolspiegel um bis zu 50 Prozent √ľber den empfohlenen Wert ansteigen lassen.

Wenn Cortisol h√∂her als √ľblich ansteigt, wirkt es wie ein Gift.

Cortisol beeinflusst viele Systeme in Deinem Körper.

  • ¬†Erh√∂htes Cortisol bereitet Dich darauf vor, wegzulaufen, die Sinne werden aktiviert.
  • ¬†Es hemmt die Insulinaussch√ľttung, und wenn diese nicht gut reguliert ist, kann Diabetes auftreten.
  • ¬†Es beeinflusst den Schlaf
  • ¬†Es kann die Entwicklung von Osteoporose und sogar Kontraktionen, Kr√§mpfe und Verkrampfungen f√∂rdern.
  • ¬†Cortisol hat einen starken Einfluss auf das Immunsystem. Es steigert Entz√ľndungen. Bei Stress dosiert der Organismus die Energieressourcen.
  • ¬†Es st√∂rt das Fortpflanzungssystem, indem es den Menstruationszyklus oder die F√§higkeit, schwanger zu werden, unterbricht.
  • ¬†Es beeinflusst das Wachstumssystem, indem es es hemmt.
  • ¬†Und das Schilddr√ľsensystem (es ist Teil des Immunsystems).
  • Stress ist einer der vorherrschenden Faktoren, der die Entz√ľndungsreaktion im K√∂rper √ľber die drei Hauptkreisl√§ufe – den Endokrinen, den Immunologischen und den Neuronalen – ausl√∂st.

 

Eine Person, die unter Dauerstress steht, leidet hauptsächlich unter zwei Problemen:

  1. Das Wachstum und die gesunde Regeneration des Körpers kommen zum Erliegen.
  2. Das Immunsystem wird gehemmt.

Was kannst Du tun?

  • Wenn Du auf Deine Ern√§hrung, Deine Atmung und Deine Herzfrequenz achtest, kannst Du Deine Gedanken, Gef√ľhle und Intuitionen kontrollieren.
  • ¬†K√ľmmere Dich um Deine Gedanken, insbesondere um toxische Gedanken.
  • ¬†Achte auf Deine Ern√§hrung: Verzichte auf zuckerhaltige Getr√§nke, Alkohol, ges√§ttigte Fette und raffinierte Mehle.
  • Es gibt entz√ľndungshemmende Lebensmittel: Omega 3, Curcuma, Zitrusfr√ľchte, Vitamin D, Zwiebeln, Lauch, Petersilie, Lorbeerbl√§tter und Rosmarin helfen, Entz√ľndungen zu reduzieren.
  • Nehme ein Hobby an.
  • Verbinde Dich mit der Natur, Du bist ein Teil von ihr.
  • Zeit ist Leben, schaue, wof√ľr Du sie nutzt.
  • Treibe Sport. (Yoga-Meditation)
  • Mache Dir keine Sorgen, lerne, im gegenw√§rtigen Moment zu leben, was auch immer n√∂tig ist, um vorausschauende Gedanken aufzul√∂sen und die Realit√§t entspannter wahrzunehmen, ohne sie zu √ľberdimensionieren.
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Alicia ūüôā